AH -News- SV Tüngental
Auch beim zweiten Ü50 wfv-Turnier um die
Württemberigsche Meisterschaft nahm
der SV Tüngental, als Vizemeister, in
Bodelshausen bei Tübingen, teil.
Nach der Auftaktniederlage 0:2 gegen den
späteren Württembergischen Meister,
SV Leingarten, einem 0:0 gegen den neuen
Vizemeister SV Jungingen und einem 3:2 Sieg
über den FC Eislingen, spielten wir nur um
Platz 5. Leider gab es hier eine knappe 0:1
Niederlage gegen die SG Bettringen.

hinten von links: Thomas Mack, Thomas Wandschneider
Horst Buchwald, Manfred Stutz, Frank Fischer (3 Tore) und
Jose´ Macias vom wfv. Vorne von links: Karl Wüst, Bernd
Gutöhrlein und Wolfgang Claus.
Manfred Stutz
Ü50 wfv Würrtembergische Meisterschaft 2013
DSMM am 15.06.2013 in Flein
DSMM-Frankenmeisterschaft in Flein am 15.06.2013
Silber für die Tüngentaler U12-Jungs
Mit einem guten Wettkampf konnten die Tüngentaler U12-Jungs bei den Frankenmeisterschaften für Mannschaften in Flein erneut überzeugen. Lange lieferten sie der übermächtigen Unterländer LG (ULG) einen harten Kampf um den Titel, so dass in der Endabrechnung nur 28 Punkte zum Sieg fehlten. Mit besonderem Stolz registrierte Trainer Werner Schmidt, dass seine 4x50m Staffel mit Marc Schmidt, Lukas Akolck, Felix Frey und Marius Ruff deutlich schneller als die Konkurrenz war und mit 31,59sec auch eine Spitzenzeit ablieferte. Nach aktuellem Stand belegt diese Staffel den 7. Rang in der Württembergischen Bestenliste.
Mit der besten Tagesleistung im Weitsprung durch Marius Ruff (4,16m) und Felix Frey im Ballwurf (39,50m – persönliche Bestleistung) konnte die WGL-Mannschaft zwei weitere Highlights feiern. Als jüngster Athlet (eigentlich noch U10) kämpfte Fabian Schmidt auf der 800m Strecke ganz toll und holte für seine 3:07,99min 299 Punkte für das Team. Sein Vereinskollege Zenabu Dirksen blieb sogar unter der 3-Minuten-Grenze und erhielt für seine 2:59,76min 330 Punkte.
Auch über sich hinausgewachsen sind die Hochspringer dieser Schülermannschaft, welche bei ihrem ersten bzw. zweiten Hochsprungwettkampf überhaupt persönliche Bestleistungen verzeichnen konnten.
Marc Schmidt mit Pech bei 1,08m konnte aber mit übersprungenen 1,04m und Felix Frey nicht wahrlich nicht erwarteten übersprungenen 1,20m hier ihre Topmarken setzen.
Dass Sprintstärke in dieser Mannschaft steckt, konnte auch im 50m-Lauf erkannt werden.
Alle drei 50m-Läufer konnten auch hier mit persönlichen Bestleistungen (Marius Ruff – 7,7sec; Marc Schmidt – 8,3sec.; Fabian Schmidt – 8,5sec.) auf sich aufmerksam machen.
Damit stand die WGL/SV Tüngental mit insgesamt 3.973 Punkten als Vizemeister fest. Diese Punktzahl hätte im vergangenen Jahr in der württembergischen Bestenliste sogar zu Platz 3 gereicht.
Neustrelitz
Radtour Schwäbisch Hall nach Neustrelitz anlässlich der 25-jährigen Partnerschaft der beiden Städte
Die Idee zu dieser Radtour entstand bei der Tüngentaler Radsportgruppe
während einer Trainingsfahrt im letztem Jahr. Bereits vor 25 Jahren sind einige Mitglieder der Radabteilung in die französische Partnerstadt Epinal geradelt. Mit tatkräftiger Unterstützung der Städte Schwäbisch Hall und Neustrelitz konnte dann das Vorhaben geplant und in die Tat umgesetzt werden.
Die Tour wurde in 5 Tagesetappen eingeteilt. Als Zeitraum für die Tour wurde die Woche ab Pfingstmontag, dem 20. Mai 2013, festgelegt. Dieser Termin wurde gewählt, da am Wochenende darauf in Neustrelitz das Stadtfest stattfand.
Die Truppe bestand aus 7 Radfahrern und einer Person im Begleitfahrzeug. 5 von den jetzigen Teilnehmern waren bereits bei der ersten Tour 1988 nach Epinal dabei.
Vom Begleitfahrzeug wurden wir bestens mit der notwendigen Stärkung versorgt.
Wir wussten es auch sehr zu schätzen, dass es dadurch komfortabel war, bei der wechselhaften Witterung auf die entsprechende Bekleidung umzurüsten.
Teilnehmer der Tour:
Jochen Burk, Norbert Gundelfinger, Reiner Hespelt, Dieter Kraft,
Günter Lander, Hermann Österle, Dieter Schweikhardt,
Sabine Euler-Schweikhardt

1. Tag
Start um 09.00 Uhr auf dem Marktplatz in Schwäbisch Hall. Auf der ersten Tagesetappe wurde die Radgruppe vom Neustrelitzer Bürgermeister Andreas Grund begleitet.
Nach 6 Stunden und 8 Minuten Fahrzeit sind wir gegen 16.30 Uhr in Gerolzhofen, an unserem Etappenziel, angekommen. Unser „Neustrelitzer Zugpferd“ hatte uns toll geführt.
Das Wetter hatte es mit uns gnädig gemeint. Es gab keinen Regen, sondern sogar Sonnenschein. Der Wind unterstützte uns tatkräftig. Am Ende der Tour waren es 135 km und 1.250 Höhenmeter.

2. Tag
Die Hobbyradsportgruppe des SV Tüngental erreichte an ihrem zweiten Tag der Etappenfahrt von Schwäbisch Hall nach Neustrelitz das Ziel in Gräfenroda. Diesen Tag könnte man als Königsetappe bezeichnen.
Von Gerolzhofen führte uns die Strecke durch den Steigerwald, über die ehemalige deutsch-deutsche Grenze in den Thüringer Wald, über den Rennsteig entlang nach Gräfenroda. Bei kühlem, aber trockenem Wetter, legte die Gruppe 140 km und knapp 2.000 Höhenmeter zurück.

3. Tag
Am dritten Tag unserer Etappenfahrt waren Regen und Wind unsere ständigen Begleiter.
Vom Start ab in Gräfenroda bis etwa 15.00 Uhr mussten wir gegen Wind und Regen ankämpfen. Ein weiteres Handicap waren die Temperaturen, die im einstelligen Bereich lagen.
Die Strecke führte uns heute von Gräfenroda über Erfurt 135 km nach Mansfeld. Bei dem schlechten Wetter mussten wir auch noch 900 Höhenmeter bewältigen, bevor wir unser Ziel im Schloss Mansfeld erreichten. Die Unterkunft im alt ehrwürdigen Schloss Mansfeld ließen uns die Strapazen des Tages schnell vergessen.

4. Tag
Der vierte Tag war voller Überraschungen!
Schon am frühen Morgen strahlend blauer Himmel, im Gegensatz zum Einheitsgrau und Regen des Vortags.
Start bei 7 Grad und Sonne beim Schloss Mansfeld. Wir waren auf flachem Terrain Richtung Magdeburg unterwegs. Unsere Navigation führte uns auf eine Kreisstraße, die kilometerlang geradeaus zeigte. Es begann mit sehr grobem Kopfsteinpflaster. Wir hatten die Hoffnung, dass sich dieser Zustand bald ändert. Aber weit gefehlt. Wir kamen uns vor wie auf einer Etappe von Paris nach Roubaix. Entsprechend groß waren die Strapazen an unseren Körpern!
Bis zu der Überfahrt mit einer Fähre über die Elbe bei Grieben begleiteten uns die fruchtbaren Felder der Magdeburger Börde.
Die weitere Fahrt auf dem gut ausgebauten Elberadweg entschädigte uns für die morgendlichen Strapazen.

5. Tag
Mit der längsten Tagesetappe von 173 km und 680 Höhenmeter erreichte die Radgruppe das Ziel Neustrelitz.
Die Strecke führte von Jerichow in Sachsen-Anhalt, parallel zur Elbe, bis Havelberg. Die Strecke war flach und ging kilometerweit an gelb blühenden Rapsfeldern vorbei. Am Horizont waren dutzende Windkrafträder zu sehen.
Ab der Hälfte der Etappe begleiteten uns ab Gumtow in Brandenburg eine Radlergruppe aus Neustrelitz.
Morgens war es mit 9 Grad, bei bewölktem Himmel, immer noch zu kalt für die Jahreszeit.
Gegen Mittag, als wir den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erreichten, lockerte es auf. Es schien endlich mal wieder die Sonne und wärmte uns. Durch den Müritz Nationalpark, entlang an Seen und Kanälen, erreichten wir kurz nach 17 Uhr das Ziel, den Marktplatz der Residenzstadt Neustrelitz. Dort wurden wir von Bürgermeister Andreas Grund herzlich begrüßt.

Résumé
Wir hatten in 5 Tagen nach 740 km und 5.300 Höhenmeter das Ziel ohne Sturz und Pannen wohlbehalten erreicht.
Die gute Erfahrung dieser Tour ließen schon Gedanken bei Radbegeisterten unserer Partnerstadt reifen, die Strecke umgekehrt von Neustrelitz nach Schwäbisch Hall zu radeln.
Bei dem Stadtfest wurden wir in jeder Hinsicht verwöhnt:
Super Verpflegung und Unterkunft
Unterhaltungsprogramm mit toller Musik und künstlerischen Vorführungen von Gruppen der einzelnen Partnerstädte. Und zum Abschluss eine eindrucksvolle Lasershow
Alle Beteiligten waren von dieser interessanten und abwechslungsreichen Tour begeistert!
Nach einem Gottesdienst am Sonntag fuhren wir mit dem Bus zurück nach Schwäbisch Hall. Unsere Räder konnten sich ausruhen (wir auch)!
Im Jahr 2014 besteht die Städtepartnerschaft mit Epinal seit 50 Jahren. Das wäre doch eine neue Herausforderung für eine Radtour!


