26. Spiel SV Tiefenbach

I. Mannschaft

Sonntag, 02.05.2010

SV Tiefenbach – SV Tüngental  3:2 (1:1)

Der SVT hat das erste wichtige Endspiel um den Klassenerhalt verloren. Und dies völlig unnötig. Ein Vielzahl von hundertprozentigen Chancen wurden vorallem in den ersten 20 Minuten leichtfertig vergeben.

Nach 10 Minuten hätte es locker 2:0 für den SVT stehen müssen. Alleine Toni Taschner stand zweimal völlig alleine vor dem Keeper, konnte die Kugel aber nicht im Netz unterbringen. Auch sein Sturmpartner Andreas Wüst konnte aus guter Position nicht verwerten. Die Gastgeber kamen erst nach 10 Minuten ins Spiel und trafen auch gleich den Pfosten. In der 20. Minute viel dann etwas überraschend die Führung für Tiefenbach. Der SVT hat hier richtig gepennt. Das Spiel wurde zusehends schlechter, viele einfache Ballverluste prägten das Spiel. Der SVT lies jeden Willen und Einsatzbereitschaft vermissen. In der 40. Minute sah zudem Peter Haag nach einer Notbremse die Rote Karte. Viel schwerer wird dies den SVT treffen, da Haag in den beiden vorentscheidenden Spielen gegen Matzenbach und Jagstheim definitv fehlen wird. Mit der roten Karten verhinderte Haag nicht nur das 0:2, sondern brachte den SVT irgendwie wieder zurück ins Spiel. Von da an war mehr Leidenschaft und Kampfeslust zu sehen. Andreas Wüst traf mit dem Pausenpfiff zum 1:1 per Kopf.
Nach dem Wechsel merkte man nicht, dass der SVT in Unterzahl war. Die Gastgeber konterten, der SVT machte das Spiel. Vor allem Ralph Schumacher zeigten eine riesen Laufbereitschaft und Kampfeswillen und zog so die Mannschaft mit. Doch leider konnte man gute Möglichkeiten nicht verwerten. So war es eine unglückliche Fehlentscheidung des Unparteiischen, der eigentlich ganz gut Pfiff, aber hier einen riesen Fehler machte. Nach einem fairen Tackling von Toni Taschner im Mittelfeld gab es zu unrecht Freistoß für die Gastgeber. Doch die SVT-Spieler waren mehr mit reklamieren beschäftigt, als sich um die Gegenspieler zu kümmern und so nutzte dies der Gastgeber zum 2:1. Nach einem Konter viel zudem kurz danach das 3:1. Der SVT gab nicht auf und kam durch Andreas Wüst in der 85. Minute zum 3:2. Die letzte dicke Chancen vergab dann Oliver Singer, der kurz vor Schluss den Ball aus 5 Metern über das Tor bugsierte.

Der SVT ist nicht unbedingt wegen der fraglichen Freistoßgeschichte als Verlierer vom Platz gegangen, viel mehr wegen des Unvermögens der Verwertung klarer Torchancen. Wenn man nach 10 Minuten 2:0 führt bringt man das Spiel locker nach Hause, da die Gastgeber auch gegen 10 Mann nicht wirklich gut spielten. Nach dem Sieg von Matzenbach und dem Punktgewinn von Jagstheim stehen nun die beiden Endspiele ins Haus. Hoffentlich hat es jetzt jeder Spieler kapiert, dass man nur mit 100%-Einsatz und voller Konzentration, auch im Training, die Spiele gewinnen kann. Die Körpersprache gegen Tiefenbach hat nicht gepasst!

Aufstellung: M.Falk – P.Haag, M.Endress (60.O.Singer), E.Kouzinski – D.Maurer (75.Ma.Schreyer), R.Schumacher (80.M.Hartmann), M.Stutz, S.Fröhlich, C.Göller – T.Taschner, A.Wüst

 

II. Mannschaft

Sonntag, 02.05.2010

SV Tiefenbach – SV Tüngental  2:3 (0:2)

Unsere II. Mannschaft tat sich beim Tabellenvorletzten erwartet schwer. Nach sicherer und verdienter 2:0-Führung wurde das Spiel durch den Ausgleich nochmal spannend. Erst in der Schlussminute fiel der Siegtreffer.

Der SVT hatte nach den Kantersiegen der letzten Wochen ein gehörige Portion Selbstbewusstsein an Bord, obwohl sich die Mannschaft (auch wegen der I. Mannschaft) verletzungs- und Urlaubs bzw. Stadionbedingt stark verändert hatte. So musste man anders als die Wochen zuvor nur mit 2 Mann auf der Auswechselbank nach Tiefenbach reisen. Den besseren Start hatte dann aber der SVT. Ein Freistoß von Daniel Seitz strich knapp am langen Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite hatten die Gäste 2 gute Möglichkeiten, als der SVT nicht ganz auf der Höhe war. Wenig später aber scheiterten Philipp Strohmeier und Manuel Wollmershäuser am Keeper. In der 25. Minute konnte der Tiefenbacher-Keeper einen schönen Schuss von Daniel Seitz gerade noch um den Pfosten lenken. Wenig später fehlten bei zwei Freistößen von Frank Kronmüller nur Zentimeter. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel machte der SVT von Anfang an Dampf, die Gastgeber waren aber durch Konter immer gefährlich. Beim SVT fehlte im Prinzip nur der letzten Zwang vor dem Tor, bzw. die Durchschlagskraft. So war es eine Stanardsituation die die Führung für den SVT herbeiführte. Nach einem schönen Freistoß von Jochen Friedrich reagierte Daniel Seitz am schnellsten, als der Keeper den Ball nicht festhalten konnte und staubte so zum verdienten 1:0 ab. Wenig später zirkelte Frank Kronmüller einen Freistoß aus 20 Metern über die Mauer ins Tor. Das Spiel schien entschieden, vorallem da der SVT das Spiel sicher kontrollierte. Aber nach einer Unachtsamkeit kamen die Gastgeber mit einem Schuss aus 20 Metern zum Anschlusstreffer. Was nun passiert kommt im Fußball sehr oft vor. Die Gastgeber bekamen Überwasser, der SVT war verunsichert. So rollte nun ein Angriff auf den nächsten auf das Tor von Ralf Bauer. Der SVT schaffte keine Entlastung mehr. Nach einem Eckball kamen die Gastgeber dann in der 82. Minute zum Ausgleich. Doch der SVT zeigte Moral. Von nun an versuchte man das Spiel wieder zu drehen. Dies wurde in der 89. Minute belohnt. Nach schönem Pass von Andreas Baumann legte Max Lotz den Ball clever am Keeper vorbei ins Tor zum vielumjubelten 3:2.

Der SVT gab ein sicher geglaubtes Spiel fahrlässig aus der Hand. Zum Glück kam man rechtzeitig wieder zurück und konnte noch den verdienten Siegtreffer erzielen. Aber auch eines sei vermerkt, die Gastgeber spielten wesentlich besser, als ihre Platzierung aussagt. Sie machten dem SVT das Leben wesentlich schwerer, also zum Beispiel die letzten Gegner Westgarthausen und Bühlerzell (jeweils Kantersiege). Somit ist man nach 5 Spiele in 2010 immer noch ungeschlagen bei 15 Punkten.

Aufstellung: R.Bauer – A.Seitz, M.Preiß, M.Hartmann – D.Seitz, F.Kronmüller, M.Lotz, H.Götz, J.Friedich – M.Wollmershäuser, P.Strohmeier

Eingewechselt wurden: C.Crocamo, A.Baumann

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